Vogelmiere

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Verbreitungsschwerpunkt:

 

Ruderalgesellschaften, Acker- und Gartenkrautgesellschaften.

 

Hauptblütezeit:

 

März bis Oktober.

 

Sie ist die verbreiteste und saftigste und am meisten verwendete in dieser Gattung.

Grundlegende Merkmale:

  • Wuchs flach bis aufsteigend
  • Stängel meist einreihig behaart
  • Laubblätter kurz, eiförmig, ganzrandig und zugespitzt
  • weiße Blütengrundblätter bis fast zum Grunde zweiteilig
  • 3 violette Staubbeutel
  • Schmeckt nach jungen Maiskolben

Inhaltsstoffe und Wirkung:

 

Die Vogelmiere ist reich an Mineralien und enthält doppelt soviel Calzium, 3 mal soviel Kalium und Magnesium und 7 mal soviel Eisen wie der Kopfsalat.

Auch im Gehalt an Vitamin A und C ist die Vogelmiere dem Kopfsalat mit dem 2 bzw. 8 fachen Gehalt deutlich überlegen.

Sie enthält außerdem die Vitamine B1, B2 und B3 und das Spurenelement Selen, ferner Schleimstoffe, Saponine, Flavonoide, Kieselsäure und Gamma-Linolensäure.
In der Volksheilkunde wird die Vogelmiere bei Husten,  Asthma und Lungenerkrankungen eingesetzt, außerdem zur Reinigung und Kräftigung des ganzen Organismus.
Die Pflanze hat eine kühlende, entzündungshemmende, schmerzlindernde, verdauungsfördernde und leicht abführende Wirkung.

Sie hilft bei Krämpfen, Leberbeschwerden, übermüdeten oder entzündeten Augen, Rheuma und Blasenkrankheiten.

Äußerlich kann sie bei Hautauschlägen, Verbrennungen, Schürfwunden und kleineren Verletzungen eingesetzt werden.

Vogelmiere-Meerrettich-Sahne-Rezept

Zutaten:

1/4 l Sahne

50 gr. geriebener Meerrettich

10 gr. Vogelmiere

Etwas Zitronensaft

Salz

Zucker zum Abschmecken

 

Zubereitung:

 

Sahne steif schlagen.

Vogelmiere waschen, trocken tupfen und sehr fein hacken und zusammen mit den geriebenen Meerrettich unter die Sahne heben.

Mit Salz, Zucker und Zitronensaft abschmecken und servieren.

 

Schmeckt sehr gut als Dip zu Gemüsesticks bzw. Kräuterstangerl bzw. auf Vollkorntaler mit Lachs, wie links am Bild.


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